Thailand Rundreise – traumhafte Orte erleben

Auch dieses Jahr haben wir uns entschieden, eine „andere Welt“ kennen zulernen. Die Reise führt uns von Phuket – Krabi nach Khao Lak.

Tag 1

Startpunkt ist in einer Lobby in einem Hotel in Patong, Phuket. Die Reise führt entlang der Westküste, an mehreren Viewpoints vorbei. Ich genieße die Aussicht und Weitsicht und das ewige Grün.

Nach diesem herrlichen Ausblick geht es nun in Richtung der 700 Meter langen Sarasin-Brücke (Thailand-Burma-Railway), die Verbindung zum Festland nach Ao Luek.

Nach dem Spaziergang über die Sarasin-Brücke geht es später per Boot durch die Mangrovensümpfe zu einer Kalksteingrotte mit prähistorischem Hintergrund. Es empfiehlt sich ein einheimisches Anti-Mückenspray einzupacken, welches in Thailand bereits für wenige Bhat erhältlich ist.

…und weil das nicht reicht, der erste Tag wird natürlich sportlich abgeschlossen. In Krabi, Phuket erschließt sich der buddhistische Tempelberg mit 1237 Stufen in Richtung Himmel. Belohnt wurde ich nach der schweißtreibenden Angelegenheit mit einem faszinierenden Ausblick über das Land.

Erschöpft oben angekommen und die wahnsinnige Aussicht genossen, so geht es auch schon wieder 1237 Stufen hinab, an frechen Affen vorbei, die einem das Wasser klauen, weil man es ja bei den Temperaturen und Luftfeuchtigkeit bestimmt nicht braucht 😉


Tag 2

Bereits früh 8:00 Uhr haben wir uns mit der kleinen Reisegruppe vor dem Hotel getroffen, bereit für eine Weiterfahrt Richtung Khao Sok Nationalpark. Der Weg führt in den kleinen Ort Ao Nang. Es geht mit dem Longtailboot weiter. Entlang der mit Kalksteinfelsen gesäumten Küsten. Es wartet bereits nach wenigen Metern eine herrliche Aussicht auf uns. Auch das Wetter spielt bislang mit.

An der traumhaften Bucht Phra Nang Beach angekommen, erwarten uns bereits viele Touristen. Bergsteiger, die das Felsmassiv erklimmen und Badegäste, soweit das Auge reicht. Nicht jedermanns Sache, aber definitiv eine Erfahrung.

Nach der Fahrt mit dem Longtailboot, geht es mit dem Auto zu dem buddhistisch heiligen Bergtempel Wat Bang Riam. Es wartet wirklich eine atemberaubende Kulisse auf mich, zu sehen wie der Tempel empor steigt. Ein Mönch, der langsam den Tempelweg hinunter läuft. Wirklich eine faszinierende Aufnahme und mein Lieblingsfoto bisher.

Die Tempelanlage überzeugt auch durch eine große Buddha-Statue im Dschungel und einer einmaligen Aussicht über die märchenhaften Landschaften von Krabi und Phang Nga.


Tag 3

Bereits früh am Morgen sollte es zum Cheow Lan Lake, einem faszinierenden Stausee gehen. Umgeben von Berg- und Felsmassiven und einem undurchdringlichen tropischen Regenwald. Klingt gut? Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat stundenlang geregnet. Nichts unübliches in der Regenzeit, auch wenn wir bislang Glück hatten. In Phuket und Umgebung können zwischen Mai und Oktober häufig Schauer und Regenstürme vorkommen.

Der Tag ist bislang förmlich ins Wasser gefallen. Am Nachmittag dann ein Lichtblick. Schnell die regen-festen Sachen gepackt und ab zu einem nahe gelegenem Kanu-Verleih. Durch die starken Regenmassen ist der Fluss aufgewühlt und unruhig. Zur Sicherheit war jeweils ein lokaler Guide mit dabei. Sicher ist sicher…

Es wartete dennoch eine beeindruckende Landschaft auf uns. Inmitten von mächtiger Urwald-Vegetation und riesigen Kalksteinformationen ging es flussabwärts.

Das Wetter wird gleich doppelt ausgenutzt. Wieder zurück am Bootssteg angekommen, geht es ab ins Auto Richtung Mangroven-Naturschutzreservat Khlong Song Nam. Auch hier ist das Wasser durch den vielen Regen nicht kristallklar, sondern eher trüb und aufgewühlt.

Anschließend haben wir unseren Magen mit einem leckeren inländischen Abendessen, in einem einheimischen Restaurant, belohnt. Sehr sehr lecker – Gai Hor Bai Toey – Pandanusblätter mit mit mariniertem Hühnchen und verschiedenen süß- sauren Soßenvariationen. Typisch thailändisch eben…


Tag 4

Weiter geht es nach Takua Pa, dort ist der Takua Pa Municipal Food Market, ein typischer thailändischer Essensmarkt für die einheimischen Einwohner in der Region.

Hier wird regionales Obst, Gemüse und exotische Gewürze von lokalen Händlern angeboten. Defintiv ein must-have auf einer thailändischen Rundreise.

Beeindruckend ist auch das reichhaltige Angebot von frischem Fisch und Fleisch, sowie Trockenfisch und Trockenfleisch…

…oder dem einem oder anderen Einheimischen beim Handeln zuzusehen.

Letzter offizieller Stop ist der Ton Prai Waterfall in der Nähe von Khao Lak. Einem 40 Meter hohem Gleithangwasserfall inmitten von tropischen Regenwald.

Auf dem Weg dort hin durchläuft man einen kleinen Trampelpfad, über Stock und Stein und eine kleine „Brücke„, ein Brett, welches über den schmalen Fluss führt.

Aufgrund der Nebensaison waren wir wirklich unter uns, und konnten die herrliche Kulisse wahrlich genießen. Es ist faszinierend, wie saftig grün alles ist und in welchen satten Farben die Umgebung strahlt. Nur fehlte auch hier leider das Sonnenlicht.


Fazit

Die Thailand Rundreise war meine zweite Rundreise in dieser Form. Eines kann ich schon nach den wenigen Tagen sagen.  Thailand bietet herrliche Fotokulissen und eine atemberaubende Vegetation und Pflanzenwelt. Aber auch Reiselustige ohne fotografischen Hintergrund kommen auf ihre Kosten. Die Food-Märkte bieten genug Gelegenheit, Land und Leute ein wenig näher kennen zulernen, den Appetit anzuregen und zu staunen.

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, gebackene Insekten (Takatan – Grashüpfer, Jing Reed Khai – Mini Grillen, Rod Duan – Bambuswürmer und viele mehr 😀 ) zu essen. Es war eine lustige Erfahrung. Ganz ehrlich? Es schmeckte eher wie Cracker. Angeboten wurden die Tierchen mit einem salzigen, scharfen, curry-ähnlichen Gewürz.

Die Thais sind freundliche, aufgeschlossene Menschen. Egal wo man hin kam. Ich hatte nie das Gefühl, dass man unerwünscht ist. Wobei man natürlich auch ganz klar sagen muss, die Thais leben vom Tourismus.

Alles in allem bietet Thailand eine herrliche und faszinierende Welt, bunt gemixt aus Kultur, jede Menge Kitsch, herrlicher Natur und bizarren Dingen, wie Insekten-Food, Schlangen und Waranen.

Auch wenn das Wetter leider nicht so mitgespielt hat wie ich es mir gewünscht hätte, so war es jede Reise wert.

Ich hoffe mein kleiner Reisebericht hat euch gefallen 🙂

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